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Cover
VERLAG
Knaur
ORIGINALTITEL
Toutes ces choses qu'on ne s'est pas dites
SEITENZAHL
400
AUSSTATTUNG
HC
PREIS
EUR (D) 16,95
ISBN
3426663694
ISBN-13
9783426663691
ERSCHEINUNGSTERMIN
2009-08-21

 

Leseprobe




Marc Levy
ALL DIE
UNGESAGTEN
WORTE
Roman
Aus dem Französischen von
Eliane Hagedorn und Bettina Runge
KNAUR
Die französische Originalausgabe dieses Buchs erschien 2008
unter dem Titel »Toutes ces choses qu’on ne s’est pas dites«
bei Éditions Robert Laffont, Paris.
Besuchen Sie uns im Internet:
www.knaur.de









Deutsche Erstausgabe August 2009
Copyright © 2008 by Marc Levy
Copyright © 2009 der deutschsprachigen Ausgabe bei
Knaur Verlag. Ein Unternehmen der Droemerschen Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. GmbH & Co. KG, München
Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise –
nur mit Genehmigung des Verlags wiedergegeben werden.
Redaktion: Ilse Wagner
Umschlaggestaltung: ZERO Werbeagentur, München
Umschlagabbildung: Corbis / B. Burkhard
Getty / J. Clark
FinePic®, München
Satz: Adobe InDesign im Verlag
Druck und Bindung: CPI – Ebner & Spiegel, Ulm
Printed in Germany
ISBN 978-3-426-66369-1

2 4 5 3 1
»Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben:
entweder so, als wäre nichts ein Wunder,
oder so, als wäre alles eines.
Ich glaube an Letzteres.«

ALBERT EINSTEIN

Für Pauline,
für Louis



1
Also, wie findest du mich?«
»Dreh dich, damit ich dich ansehen kann.«
»Stanley, seit einer halben Stunde musterst du mich jetzt von Kopf bis Fuß! Ich halte es nicht länger auf diesem Podest aus.«
»Also, ich würde es etwas kürzer machen, es wäre eine Schande, so schöne Beine zu verstecken!«
»Stanley!«
»Willst du meine Meinung hören oder nicht? Dreh dich noch mal, damit ich dich von vorn begutachten kann. Wusste ich’s doch! Kein Unterschied zwischen Vorder- und Rückenteil. Wenn du vorn einen Fleck machst, kannst du es einfach andersrum anziehen … Vorn, hinten, ein und dasselbe!«
»Stanley!«
»Allein die Vorstellung, ein Brautkleid im Ausverkauf zu kaufen, macht mich ganz krank. Warum nicht gleich übers Internet? Du wolltest meine Meinung hören, hier ist sie.«
»Mit meinem Infografikergehalt kann ich mir leider nichts Besseres leisten.«
»Zeichnerin, meine Prinzessin! Großer Gott, wie ich dieses Vokabular des einundzwanzigsten Jahrhun-derts verabscheue!«
»Ich arbeite am Computer, Stanley, nicht mehr mit Buntstiften.«
»Meine beste Freundin entwirft und animiert wunder-bare Figuren. Ob mit Computer oder nicht – sie ist Zeichnerin und nicht Infografikerin. Du musst wirklich alles in Frage stellen!«
»Also was nun, kürzer machen oder nicht?«
»Fünf Zentimeter! Dann muss die Schulter gehoben und die Taille etwas enger genäht werden.«
»Gut, ich habe verstanden, du magst dieses Kleid nicht.«
»Das habe ich nicht gesagt!«
»Aber gedacht.«
»Vorschlag: Ich beteilige mich an den Kosten, und wir schauen bei Anna Maier vorbei. Hör ein Mal auf mich, ich flehe dich an!«
»Zehntausend Dollar für ein Kleid? Du bist völlig übergeschnappt! Das ist auch für dich viel zu teuer. Und außerdem ist es nur eine Hochzeit, Stanley.«
»Deine Hochzeit!«
»Ich weiß.« Julia seufzte.
»Mit dem Vermögen, das dein Vater besitzt, hätte er …«
»Ich habe meinen Vater zum letzten Mal gesehen, als ich an einer roten Ampel stand und er in seinem Wagen die Fifth Avenue heruntergefahren kam … vor einem halben Jahr. Ende der Diskussion!«
Schulterzuckend stieg Julia von dem Podest herab. Stanley ergriff ihre Hand und nahm sie dann in die Arme.
»Alle Kleider dieser Welt würden dir wunderbar ste-hen, Darling. Ich möchte nur, dass dein Outfit perfekt ist. Warum bittest du nicht deinen Zukünftigen, es dir zu schenken?«
»Weil Adams Eltern schon das Fest ausrichten und ich vermeiden möchte, dass es in seiner Familie heißt, er würde ein Aschenputtel heiraten.«

Mit leichtem Schritt durchquerte Stanley die Boutique und steuerte auf einen Ständer vor dem Schaufens-ter zu. An die Theke neben der Kasse gelehnt, waren Verkäufer und Verkäuferinnen in ein Gespräch ver-tieft und schenkten ihm keinerlei Beachtung. Er griff nach einem weißen Etuikleid und kam damit zurück.
»Probier dieses an – und keine Widerrede.«
»Das ist Größe sechsunddreißig, Stanley, da passe ich niemals rein!«
»Was hab ich gerade gesagt?«
Sie verdrehte die Augen und ging zu der Umkleide-kabine, auf die Stanley deutete.
»Es ist Größe sechsunddreißig«, knurrte sie.
Wenige Minuten später riss sie den Vorhang so energisch auf, wie sie ihn zugezogen hatte.
»Endlich ein Hochzeitskleid, das Julia würdig ist«, rief Stanley. »Sofort wieder auf das Podest mit dir!«
»Hättest du vielleicht eine Seilwinde, um mich hin-aufzubefördern? Denn sobald ich das Bein anwin¬kele …«
»Es steht dir großartig!«
»Und wenn ich nur ein Petit Four esse, platzen die Nähte.«
»Am Tag seiner Hochzeit isst man nicht! Ein paar Millimeter mehr Spielraum im Brustbereich, und du siehst aus wie eine Königin! Glaubst du, in diesem Laden würde sich mal eine Verkäuferin blicken las-sen? Das ist doch einfach unglaublich!«
»Ich bin diejenige, die nervös sein müsste, und nicht du!«
»Ich bin nicht nervös, sondern fassungslos, dass ich derjenige bin, der dich vier Tage vor dem großen Tag hierherschleppt, um dir dein Kleid auszusuchen!«
»Ich habe eben in letzter Zeit von früh bis spät nur gearbeitet. Versprich mir, Adam niemals von diesem Tag zu erzählen. Seit einem Monat schwöre ich ihm, dass alles längst fertig ist.«
Stanley griff nach einem Nadelkissen, das auf einer Sessellehne vergessen worden war, und kniete vor Julia nieder.
»Dein Mann weiß gar nicht, was für ein Glück er hat. Du bist bezaubernd.«
»Hör auf, gegen Adam zu sticheln. Was wirfst du ihm eigentlich vor?«
»Er ähnelt deinem Vater …«
»So ein Blödsinn. Adam ist ganz anders. Übrigens kann er ihn nicht ausstehen.«
»Adam kann deinen Vater nicht ausstehen? Ein Plus-punkt für ihn.«
»Nein, mein Vater kann Adam nicht ausstehen.«
»Dein Vater hat immer schon alles gehasst, was sich dir nähert. Wenn du einen Hund gehabt hättest, hätte er ihn gebissen.«
»Stimmt, hätte ich einen Hund gehabt, so hätte der meinen Vater mit Sicherheit gebissen«, meinte Julia lachend.
»Nein, dein Vater hätte den Hund gebissen!«
Stanley erhob sich und trat ein paar Schritte zurück, um sein Werk zu begutachten. Er nickte und holte tief Luft.
»Was ist jetzt noch?«, fragte Julia.
»Es ist perfekt, oder, besser gesagt, du bist perfekt. Lass mich schnell noch den Gürtel anpassen, dann kannst du mich zum Mittagessen einladen.«
»In ein Restaurant deiner Wahl, Stanley!«
»Bei dieser Sonne ist mir die nächstbeste Terrasse recht, vorausgesetzt, sie liegt im Schatten und du hörst auf herumzuzappeln, damit ich endlich mit die-sem Kleid fertig werde … fast perfekt.«
»Wieso fast?«
»Weil es heruntergesetzt ist, Darling!«
Eine Verkäuferin kam vorbei und fragte, ob sie Hilfe brauchten. Stanley schickte sie mit einer Handbewe-gung fort.
»Glaubst du, er kommt?«
»Wer?«, fragte Julia.
»Na, dein Vater natürlich.«
»Hör auf, dauernd von ihm zu reden. Ich habe dir gesagt, dass ich seit Monaten nichts von ihm gehört habe.«
»Das heißt noch lange nicht …«
»Er kommt nicht!«
»Hast du dich denn bei ihm gemeldet?«
»Ich habe es mir schon lange abgewöhnt, dem Pri-vatsekretär meines Vaters mein Leben zu erzählen, weil Papa auf Reisen oder in einer Besprechung ist und keine Zeit für seine Tochter hat.«
»Hast du ihm denn eine Heiratsanzeige geschickt?«
»Hörst du jetzt endlich auf?«
»Gleich! Er ist eifersüchtig, alle Väter sind eifersüch-tig! Das ist nun mal so.«
»Es ist das erste Mal, dass du ihn verteidigst.«
Die Melodie von »I Will Survive« war aus Julias Handtasche zu hören. Stanley sah sie fragend an.
»Willst du dein Handy?«
»Das ist sicher Adam oder das Studio.«
»Rühr dich nicht vom Fleck, sonst ruinierst du meine Arbeit. Ich hole es dir.«
Stanley griff in die Handtasche seiner Freundin, zog das Handy heraus und reichte es ihr. Gloria Gaynor verstummte sogleich.
»Zu spät!«, seufzte Julia und las die Nummer auf dem Display.
»Also, Adam oder die Arbeit?«
»Weder noch«, erwiderte sie mürrisch.
Stanley sah sie eindringlich an.
»Spielen wir Rätselraten?«
»Es war das Büro meines Vaters.«
»Ruf zurück!«
»Ganz gewiss nicht! Er kann ja anrufen.«
»Das hat er doch gerade, oder?«
»Nein, es war die Nummer seines Sekretärs.«
»Sei nicht kindisch, du wartest auf diesen Anruf, seit-dem du die Heiratsanzeige verschickt hast. Vier Tage vor deiner Hochzeit solltest du den Stress etwas run-terschrauben. Oder willst du eine dicke Fieberblase auf der Lippe, einen grässlichen Ausschlag am Hals bekommen? Also ruf ihn jetzt sofort zurück.«
»Damit Wallace mir erklärt, es tue meinem Vater schrecklich leid, aber er könne eine seit Monaten geplante Reise nun mal nicht absagen? Oder dass er genau an diesem Tag einen extrem wichtigen Termin habe oder was sonst für eine Ausrede?«
»Oder aber dass er liebend gerne zur Hochzeitsfeier seiner Tochter kommt und darauf besteht, dass sie ihm trotz ihrer gelegentlichen Differenzen einen Eh-renplatz reserviert.«
»Mein Vater pfeift auf solche Ehren. Denn würde er tatsächlich kommen, würde er einen Platz in der Nä-he der Garderobe vorziehen, vorausgesetzt, die Gar-derobiere ist gut gebaut!«
»Hör auf, ihn so schlechtzumachen, und ruf ihn an, Julia. Ach, mach doch, was du willst, aber ich kann dir jetzt schon garantieren, dass du während der Fei-erlichkeiten verzweifelt nach ihm Ausschau halten wirst, statt den Augenblick zu genießen.«
»Und das lässt mich vergessen, dass mir die Petits Fours verboten sind, damit das Kleid, das du für mich ausgewählt hast, nicht aus allen Nähten platzt.«
»Volltreffer, Darling!«, zischte Stanley, drehte sich und steuerte auf die Ladentür zu. »Wir gehen ein anderes Mal essen, wenn du hoffentlich bessere Laune hast.«
Als Julia vom Podest stieg, um ihm nachzulaufen, wäre sie um Haaresbreite gestolpert. Sie packte ihn bei der Schulter, und diesmal war sie es, die ihn in die Arme nahm.
»Entschuldige, Stanley, ich wollte das nicht sagen, tut mir leid.«
»Was deinen Vater betrifft oder das Kleid, das ich so schlecht ausgewählt und angepasst habe? Ich ma-che dich darauf aufmerksam, dass die Nähte sowohl dem Sprung vom Podest als auch deinem Wettlauf hinter mir her standgehalten haben!«
»Das Kleid ist perfekt, du bist mein bester Freund. Ohne dich würde ich nicht einmal bis zum Altar kommen.«
Stanley sah Julia an, zog ein seidenes Taschentuch aus seiner Jackentasche und tupfte die feuchten Augen seiner Freundin ab.
»Willst du wirklich die Kirche am Arm einer Tunte durchqueren, oder ist es deine letzte Gemeinheit, mich als deinen Schuft von Vater auszugeben?«
»Bilde dir ja nichts ein. Du hast nicht genügend Fal-ten, um in dieser Rolle glaubwürdig zu wirken.«
»Das sollte ein Kompliment für dich sein, Dummkopf, ich wollte dich etwas jünger machen.«
 »Stanley, ich möchte nur an deinem Arm zum Altar geführt werden! An wessen Arm sonst?«
Lächelnd deutete er auf Julias Handy und sagte zärt-lich:
»Ruf deinen Vater an! Ich knöpfe mir inzwischen die ignorante Verkäuferin vor, die nicht zu wissen scheint, was ein Kunde ist, damit dein Kleid in zwei Tagen fertig ist und wir endlich essen gehen können. Los, mach schon, Julia, ich sterbe vor Hunger!«
Stanley wandte sich ab und ging zur Kasse. Diskret drehte er sich noch einmal um, sah, wie sie zögerte und schließlich eine Nummer wählte. Er nutzte die Gelegenheit, um sein Scheckheft zu zücken, bezahl-te das Kleid und die Schneiderarbeiten und rundete die Summe etwas auf, um sicherzugehen, dass alles in achtundvierzig Stunden fertig wäre. Er steckte den Abholschein in die Tasche und kehrte zu Julia zu-rück, als sie das Gespräch beendete.
»Nun?«, fragte er ungeduldig. »Kommt er?«
Julia schüttelte den Kopf.
»Welche Ausrede hat er diesmal parat?«
Julia holte tief Luft und sah Stanley an.
»Er ist tot!«
Die beiden Freunde blickten sich eine Weile schwei-gend an.
»Diese Entschuldigung kannst du wirklich nicht in Frage stellen«, flüsterte Stanley schließlich.
»Du bist ein richtiger Idiot, weißt du das?«
»Ich bin nur verwirrt, das wollte ich nicht sagen, ich weiß nicht, was in mich gefahren ist. Es tut mir leid für dich, Darling.«
»Ich spüre gar nichts, Stanley, nicht den geringsten kleinen Stich in der Brust, keine einzige Träne.«
»Das kommt noch, keine Sorge, du hast es nur noch nicht begriffen.«
»Eben doch.«
»Willst du Adam anrufen?«
»Nein, jetzt nicht, später.«
Stanley musterte seine Freundin besorgt.
»Du willst deinem zukünftigen Ehemann nicht sagen, dass dein Vater soeben gestorben ist?«
»Er ist gestern Abend gestorben, in Paris. Sein Leichnam wird per Flugzeug überführt, die Beerdi-gung findet in vier Tagen statt«, fügte sie mit kaum vernehmbarer Stimme hinzu.
Stanley begann an den Fingern zu zählen.
»An diesem Samstag?«, fragte er mit weit aufgeris-senen Augen.
»Am Nachmittag meiner Hochzeit«, murmelte Julia.
Stanley trat erneut an die Kasse, ließ sich seinen Scheck zurückgeben und zog Julia auf die Straße.
»Jetzt lade ich dich zum Mittagessen ein!«
I
New York war in das goldene Licht der Junisonne getaucht. Die beiden Freunde überquerten die Ninth Avenue und steuerten auf das Pastis, ein französi-sches Bistro, zu – eine echte Institution in diesem Viertel, das sich mitten im Umbruch befand. Im Laufe der letzten Jahre waren die alten Lagerhallen des Meat Packing District den Luxusateliers der bekann-testen Modeschöpfer der Stadt gewichen. Schicke Hotels und Boutiquen waren wie Pilze aus dem Bo-den geschossen. Die Eisenbahnstrecke war in einen Grüngürtel verwandelt worden, der sich bis zur Tenth Street erstreckte. Hier beherbergte eine ehemalige Fabrik im Erdgeschoss einen Bio-Supermarkt, dar-über hatten sich Produktionsfirmen und Werbeagen-turen angesiedelt, und im fünften Stock befand sich das Studio mit Julias Büro. Die neu angelegten Ufer des Hudson River waren Anziehungspunkt für Rad-fahrer, Jogger und Verliebte, die sich über die Bänke im Manhattan-Stil freuten. Ab Donnerstagabend be-völkerten zusätzlich Besucher aus dem benachbarten New Jersey das Viertel, die den Fluss überquerten, um hier zu flanieren und sich in den zahlreichen Sze-nebars und Restaurants zu vergnügen.
Auf der Terrasse des Pastis bestellte Stanley zwei Cappuccinos.
»Ich hätte Adam längst anrufen müssen«, sagte Julia schuldbewusst.
»Wenn es darum geht, ihm zu sagen, dass dein Va-ter gestorben ist, ja, da hättest du ihn zweifellos so-fort informieren müssen. Wenn es aber darum geht, den Priester, den Partyservice und die Gäste abzu-bestellen, weil eure Hochzeit verschoben werden muss, dann kann das auch noch ein wenig warten. Lass ihn noch ein Stündchen träumen, ehe du seinen Tag rui¬nierst. Außerdem bist du in Trauer, das gibt dir alle Rechte, also nutze sie!«
»Wie soll ich es ihm sagen?«
»Darling, er wird ja wohl verstehen, dass es ziemlich schwierig ist, am selben Nachmittag seinen Vater zu beerdigen und zu heiraten. Und solltest du tatsäch-lich mit diesem Gedanken liebäugeln, so wäre das äußerst geschmacklos. Aber wie konnte so etwas passieren, Herrgott noch mal!«
»Glaube mir, Stanley, Gott hat nichts mit dieser Ge-schichte zu tun. Es war einzig und allein mein Vater, der dieses Datum gewählt hat.«
»Ich glaube nicht, dass er gestern Abend in Paris gestorben ist, nur um dir deine Hochzeit zu verder-ben, auch wenn ich ihm eine gewisse Raffinesse, was den Ort betrifft, nicht absprechen kann!«
»Du kennst ihn nicht. Um mich zu nerven, ist er zu allem fähig!«
»Trink deinen Cappuccino und lass uns die Sonne genießen. Später rufen wir dann deinen Exbräutigam an!«




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